[Dog, cat and co-pets as indoor allergen sources].

  • Molecular and Translational Allergology
February 01, 2015 By:
  • Hilger C
  • Zahradnik E.

Säugetiere, die als Haustiere gehalten werden, sind wichtige Innenraumallergenquellen. Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere, gefolgt von Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern. Mehrere Moleküle stehen bereits für die komponentenaufgelöste Diagnostik von Katzen- und Hundeallergie zur Verfügung. Allergene von kleinen Säugetieren sind weniger gut charakterisiert. Viele Tierallergene gehören zur Proteinfamilie der Lipokaline oder Serumalbumine. Die Exposition gegenüber Katzenund Hundeallergenen wurde in zahlreichen Studien untersucht und es wurde gezeigt, dass Allergene leicht vom häuslichen Umfeld in diverse öffentliche Bereiche übertragen werden. Die ubiquitäre Verbreitung der tierischen Allergene kann einen Risikofaktor für Asthmatiker oder sensibilisierte Patienten darstellen. Die Allergenkonzentrationen in einem bestimmten Umfeld zeigen eine hohe Variabilität und sind von mehreren Umweltfaktoren abhängig. Die Verwendung von verschiedenen, nicht standardisierten Verfahren für Staubsammlung und Allergenanalyse beeinflusst die Ergebnisse der Expositionsmessungen und erschwert die Vergleichbarkeit von Studien. Nach wie vor gibt es nur wenige Informationen über Konzentrationen, die mit einem erhöhten Sensibilisierungs- bzw. Erkrankungsrisiko assoziiert sind.

2015 Feb. Allergologie.38(2):83-90.
Other information